Camarakreis Nieder-Olm e.V.
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Maternité Camara

Entbindungsstation früher

2011 entschloss sich der Camarakreis, über sein Engagement in Brasilien hinaus, auch ein Projekt im Kongo zu unterstützen.

In dieser Hütte brachten Frauen ihre Kinder bis ins Jahr 2014 zur Welt. Ein Provisorium aus Bambus, Lehm und Palmenblättern. Das Haus war primitiv eingerichtet, hatte keine Fenster und keine Türen.

Die hygienischen Verhältnisse waren katastrophal. Es gab weder Elektrizität noch fließendes Wasser.

 

 

Hier war dringende Hilfe erforderlich. In Zusammenarbeit mit dem Oblatenorden wurde der Neubau einer Entbindungsstation mit medizinischer Ambulanz in Mwabo mitfinanziert.

Entbindungsstuhl in der alten Maternité

 

 

Die Mainzer Universitätsmedizin unterstützte das Projekt durch die Spende von Kinder- und Pflegebetten, einem Ultraschallgerät, Labormaterialien und weiteren Hilfsgeräten. Alle Spenden wurden in einem Container in den Kongo gebracht. Dr. Gerhard Kremer und Guido Bruns, engagierte Camarakreis-Mitglieder, waren bereits 2012 im Kongo, um sich vor Ort ein Bild der Situation zu machen. Ihre Erzählungen unterstrichen die Notwendigkeit dieses Projektes.

Die neue Maternité Camara

Bei der Errichtung des Neubaus - dem ersten Steinhaus in Mwabo - beteiligte sich auch die Bevölkerung, sodass hier der Grundgedanke "Hilfe zur Selbsthilfe" überzeugend umgesetzt wurde.

Im Mai 2014 war es dann soweit. Im Beisein von Dr. Gerhard Kremer, Pater Aloys Terliesner und Andrea Keber wurde die Maternité offiziell eingeweiht. Einen Reisebericht lesen Sie hier.

 

In einem nächsten Schritt muss die Maternité mit einer Solaranlage ausgestattet und eine Verbindung zum etwa 2 km entfernten Fluss geschaffen werden.

Desweiteren unterstützen wir mit Ihren Spenden den laufenden Betrieb der Entbindungsstation.

 

Die Maternité Camara - nun hell erleuchtet!

Pater Roland schreibt:

Grüße aus Kinshasa und die besten Wünsche an den Camarakreis!

Ich freue mich, Ihnen die Bilder der Solaranlage auf der Maternitè Camara schicken zu können und hoffe, dass Sie genauso froh sind, wie wir. Vor etwa drei Wochen wurden die Arbeiten abgeschlossen und nun brennen in der Maternité die Lichter!

Ich möchte Ihnen DANKE DANKE UND VIELEN DANK sagen, dass Sie uns bei der finanziellen Umsetzung der Solaranlage geholfen haben. Nun haben wir Wasser und Strom! Im September werde ich Ihnen einen ausführlichen Bericht schicken.
Wir hoffen, Sie sind gesund und es ist bei Ihnen alles gut! Vielen Dank für das beste Geschenk an Mwabo. Die Menschen sind sehr froh - es ist sehr hilfreich, dass es die Maternité gibt.

 

Wir schließen uns den Worten von Pater Roland an und sagen ebenfalls ein HERZLICHES DANKE UND VERGELT'S GOTT allen, die die Projekte auf vielfältige Weise unterstützt haben und dies auch weiterhin tun.

Es muss ein unbeschreibliches Gefühl für die Menschen in Mwabo sein, einen Lichtschalter zu betätigen und festzustellen, dass der Raum hell erleuchtet wird.  DANKE!

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