Indientag 2022

Ungewöhnliche Musik, ungewohnter Ablauf des Gottesdienstes – der syromalabarische Gottesdienst, den wir zusammen mit P. Cyril und Pfr. Hubert Hilsbos anlässlich des Indientages feiern durften, zeigte, wie vielfältig katholische Kirche sein kann. Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Camarakreis zur Begegnung bei indischen Köstlichkeiten ein: Kozhicurry (Hühnchencurry), Pappadam (eine Art Brot), Chilligopi (ein vegetarisches Gericht), Takkali Chutney (Tomaten Chutney) und Lassi (ein Joghurtgetränk) waren für viele ganz neue Geschmackserlebnisse. Zubereitet wurden die Leckereien von P. Cyrils Schwägerin Soumya und seinem Bruder Shalbi, die kräftig von unseren indischen Ordensschwestern aus Zornheim unterstützt wurden. DANKE!!!!!

Anlass dieses Tages war die (Fast-) Fertigstellung des Schulneubaus in Andhra Pradesh/Indien. Nach nur etwa neun Monaten Bauzeit und mit einem Kostenvolumen von ca. 120.000,00 € werden nach den Sommerferien die ersten Kinder die „Mount Carmel Camara School“ besuchen. Insgesamt soll 350 Kinder nun regelmäßiger Zugang zu einer Bildungseinrichtung ermöglicht werden. Kinder, die mit ihren Familien in einem besonders armen Bundesland Indiens leben und deren Lebensunterhalt in erster Linie aus dem bestritten werden muss, was sie auf einem Stück Ackerland anbauen können.

Der Provinzial des Karmeliterordens, Pater Titus, drückte bei seinem kurzfristigen Besuch hier in Nieder-Olm seine Dankbarkeit darüber aus, dass es der Camarakreis ermöglichte, dieses Projekt in so kurzer Zeit umzusetzen. Diesem Dank schließen wir uns an – denn ohne all diejenigen, die uns immer wieder mit Spenden unterstützen, wäre die Realisierung des Schulneubaus nicht möglich gewesen. HERZLICHEN DANK dafür!

Der Schulneubau ist das eine – gleichzeitig können sich aber viele Familien einen dauerhaften Schulbesuch ihrer Kinder nicht leisten. Deshalb möchten wir – wie auch bereits seit einigen Jahren im Kongo – durch Stuhlpatenschaften dafür Sorge tragen, dass die Kinder nicht zuhause bleiben müssen. Wenn Sie die Kinder in Andhra Pradesh unterstützen und ihnen einen regelmäßigen Schulbesuch ermöglichen wollen, freuen wir uns, wenn Sie eine Stuhlpatenschaft übernehmen…. damit kein Stuhl leer bleibt!

Alle Infos hierzu finden Sie in dem nachstehenden Flyer DANKE!

Stuhlpatenschaften_2022.pdf
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Kinderbucherlös für Stuhlpatenschaften im Kongo

Die Nieder-Olmerin Eva Weinitschke ist Mitglied  der Pfarrei, engagiert sich als Wort-Gottes-Feier-Leiterin, Lektorin und Kommunion-helferin und ist Mitglied im Pfarrgemeinderat.

Aber sie hat noch mehr Talente. Beeindruckt und begeistert von ihren zahlreichen Besuchen in der Communauté Taizé/Frankreich hat sie ein Kinder-buch geschrieben und gestaltet. „Das Buch ‚Klein wie ein Samenkorn‘ habe ich geschrieben, weil ich so begeistert bin von Taizé und den Erfahrun-gen, die ich mit meinen Kindern dort gemacht habe. Ohne Taizé wäre ich heute nicht in der Kirche aktiv. Diese Begeisterung wollte ich weitergeben“, sagt die 48-Jährige. Das Thema Freundschaft und Versöhnung spielt in der Geschichte, die von dem Mäd-chen Jana, ihrer Familie und ihrer Freundin Anna handelt, eine besondere Rolle und gibt darüber hinaus auch einen Einblick in die Gemeinschaft von Taizé.  Aber nicht nur die Geschichte hat Eva Weinitschke geschrieben, sondern das Buch auch illustriert. „Vom ersten Pinselstrich bis zum Layout habe ich alles selber ge-macht, so dass es von der ersten Idee 2012 noch bis 2019 dauerte, bis ich das Buch im Selbstverlag veröffentlichen konnte“, erzählt sie. Inzwischen wurde das Buch über hundertmal verkauft. Den kompletten Erlös spen-dete Eva Weinitschke nun für das Stuhlpatenprojekt des Camarakreises im Kongo und überreichte dem 1. Vorsitzenden des Vereins, Michael Moschner symbolisch einen Scheck mit 500 Euro.  Man kann das Buch für 14,95 Euro in der Buchhandlung BINO erwerben. Es ist vor allem geeignet für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter. Mittlerweile ist es auch auf Englisch erschienen.
Für Nieder-Olmer mag besonders sein, dass in den Illustrationen auch die beiden Kirchen der Stadt zu finden sind.  Am Ende des Buches wird die Arbeit des Camarakreises kurz vorgestellt

Rundbrief

Zweimal jährlich erscheint unser Rundbrief mit Informationen aus unseren Projektorten. Die aktuelle Ausgabe lesen Sie hier:

 

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