Seit über 40 Jahren setzt sich der Camarakreis Nieder-Olm e.V. mit seinen „Caritativen Hilfswerken“ für Menschen in wirtschaftlich armen Ländern ein. In den ersten 30 Jahren des Bestehens stand Rondonopolis in Brasilien im Mittelpunkt unseres Engagements. Beispielhaft seien hier die Kinderspeisung, unzählige Kinder- und Familienpatenschaften, der Hausbau und „Weihnachten ohne Hunger“ genannt. Partner war und ist für uns die Caritas Rondonopolis - lange Jahre war unser Ansprechpartner vor allem P. Lothar Bauchrowitz. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand steht uns nun vor Ort Paulo Otaivo, der über ein Jahr in Nieder-Olm lebte, mit Rat und Tat zur Seite!

Vor etwa acht Jahren entschlossen wir uns - zusammen mit dem Oblatenorden - den Bau einer Krankenstation im Kongo zu unterstützen. Die „Maternité Camara“ wurde 2014 in Anwesenheit unserer Mitglieder Andrea Keber und Dr. Gerhard Kremer sowie des Missionsprokurators Pater Terliesner eingeweiht und arbeitet heute weitestgehend autark. Zusätzlich riefen wir das Projekt „Stuhlpatenschaften“ ins Leben - 10,00 Euro im Monat ermöglichen einem Kind den regelmäßigen Schulbesuch. Darüber hinaus konnten wir den Bau einer Solaranlage für die „Maternité“ und einer Brunnenanlage für die Schule „Monseigneur Toussaint“ (mit) finanzieren. Allen, die den Camarakreis seit vielen Jahren unterstützen, sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt!

Und nun weiten wir unser Engagement in den Osten aus und hoffen auf Ihre Unterstützung auch bei unserem neuen Projekt in Andhra Pradesh - einem der ärmsten Bundesländer Indiens.
In Zusammenarbeit mit dem Karmeliterorden in Kerala/Indien haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, eine Schule für etwa 350 Kinder zu bauen. Kinder, die sonst keine Möglichkeit zu einem regelmäßigen Schulbesuch haben. Bildung ist aber auch dort die Grundvoraussetzung, um den Armutsteufelskreis zu durchbrechen.
Pater Cyril, der einige Jahre Kaplan in unserer Pfarrgemeinde war und Pater Pius, der ab August ein Praktikum bei uns absolviert, sind unsere Ansprechpartner hier in Deutschland und Garant für regelmäßige Informationen.
Selbstverständlich kommen auch die Spenden zugunsten dieses Projektes zu
100 Prozent dem Neubau der Schule zugute. Haben Sie Fragen? Dann sprechen Sie uns gerne an: Michael Moschner; 06136/44166 oder info@camarakreis.de.

Flyer_Schulneubau.pdf
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Klein wie ein Samenkorn

Eva Weinitschke lebt in unserer Pfarrgemeinde St. Franziskus ist begeistert von der Gemeinschaft in Taizé und hat nun ein Kinderbuch geschrieben und illustriert:

"Die Idee, ein Kinderbuch über die Gemeinschaft von Taizé im französischen Burgund zu schreiben und zu illustrieren, entstand, nachdem ich 2012 zum zweiten Mal mit meinen Töchtern eine Woche dort verbracht hatte. Seitdem haben wir mehrere Reisen nach Taizé unternommen. Die Spiritualität, die Offenheit und die Gemeinschaft, die wir dort immer wieder erfahren dürfen, möchte ich an andere weitergeben. So ist eine Erzählung von tatsächlich Erlebtem und Fiktion entstanden, die sich auch mit den Themen Freundschaft, Streit und Versöhnung in einem christlichen Kontext beschäftit."

Durch die Aufenthalte in Taizé haben wir als Familie einen neuen Zugang zum christlichen Glauben wieder entdeckt, den wir auch zu Hause in unserer Heimatgemeinde leben können. Dort ist auch der Camarakreis Nieder-Olm e.V. verortet, dessen Schul-Projekt im kongolesischen Kinshasa der Gewinn aus diesem Buch zufließt." Wir sagen DANKE und vergelt's Gott!

Das Buch ist erhältlich bei:

... und bestellbar über jede Buchhandlung in Deutschland.

Weitere Informationen: www.kinderbuch-taize.de

Hilfsaktion „Seja Solidario“ für Mosambik  

Auf Bitten unseres Mitgliedes, Heike Meuser, die selbst elf Jahre in Mosambik gearbeitet hat, sicherte der Camarakreis Nieder-Olm e.V. nach der Naturkatastrophe in Mosambik seine Unterstützung zu.
Die Spendengelder konnten so auf das Konto des Camarakreises eingezahlt und von dort aus an die Hilfsaktion „Seja Solidário“ der mosambikanischen Nicht-Regierungs-Organisation „Fundo para o Desenvolvimento da Communidade (FDC)“ weitergeleitet werden.
Idai hatte am 15. März im Zentrum des Küstenlandes Mosambik riesige Überschwemmungen und Zerstörung gebracht. Einen Monat später wurde der Norden des Landes, die Provinz Cabo Delgado mit noch größerer Zerstörungskraft vom Zyklon Kenneth getroffen,– insgesamt sind rund 2 Millionen Menschen betroffen, die Hälfte davon Kinder!

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Bericht Mosambik_2019_06.pdf
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