Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Camarakreises.

Wir brauchen euch. Jetzt! Das ist das, was ich Ihnen zurufen möchte, in einer Zeit, die viele von uns so noch nicht erlebt haben. Bei uns in Deutschland müssen wir mit Beschränkungen leben, die insbesondere unsere sozialen Kontakte, das gemeinsame Leben, mit Freunden, Bekannten und unseren Verwandten, doch sehr erschweren. In anderen Ländern aber kommt zu diesen Beschränkungen noch die nackte Angst um‘s Überleben. Sie können in unserem Rundbrief lesen, wie es sich in unseren Partnerregionen zurzeit lebt, besser: überlebt.

Gott sei Dank, ist es in der Demokratischen Republik Kongo (noch) einigermaßen ruhig und das heimtückische Virus hat sich noch nicht stark verbreitet. Aber sich wirklich vorzubereiten auf eine größere Verbreitung ist hier sehr schwierig.

Dort, wo der Staat entweder nur sehr schwer in der Lage ist, für ausreichende Unterstützung seiner Bewohner zu sorgen oder noch schlimmer, es nicht will, wird die Situation immer kritischer. Gerade in Brasilien, in Rondonopolis, sind die Menschen immer mehr auf sich selbst gestellt und fallen, aufgrund der täglich wachsenden Arbeitslosigkeit, in eine seit Jahrzehnten nicht mehr gekannte Armut.

Oder in einem Land wie Indien, gerade in Andhra Pradesh, führt eine solche Krise dazu, dass die, die vorher als Tagelöhner gearbeitet haben, jetzt im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße stehen und nichts mehr zu essen haben. Und hier ist der Staat zwar willens, aber nicht in der Lage, denen Hilfe zukommen zu lassen, die sie dringend brauchen.

Wir haben nur eine Welt, wir haben nur uns und unsere Mitmenschen, überall auf diesem Globus. „Lass uns in deinem Namen, Herr …“, heißt es in einem bekannten Kirchenlied. Es ist unsere Verantwortung, die Sorgen der anderen zu sehen und ihnen unsere Hilfe zuteilwerden zu lassen. Lasst es uns tun...

 

Viele herzliche Grüße und schon jetzt ein Vergelt´s Gott.

Michael Moschner

Vorsitzender Camarakreis Nieder-Olm

 

Hier lesen Sie den aktuellen Rundbrief mit Berichten aus Rondonopolis, Andhra Pradesh und dem Kongo:

Rundbrief_2020_1.pdf
PDF-Dokument [2.1 MB]

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Camarakreises.

Ostern steht vor der Tür. Das Fest für uns Christen, an dem wir die Auferstehung unseres Herrn feiern, an dem wir hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, wissend dass wir alle immer von Jesus Christus in unserem Leben begleitet werden. Er ist es, der das Leben lebenswert macht und uns dabei durch seinen Tod, den er für uns am Kreuz gestorben ist, erlöst hat....

Ostergruß 2020.pdf
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