Camarakreis Nieder-Olm e.V.
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Mein Platz in dieser Schule

Stuhlpatenschaften für Kinder in der Schule "Monseigneur Toussaint"

...damit kein Stuhl leer bleibt

 

 

Schule "Monseigneur Toussaint"

Die Schule "Monseigneur Toussaint" befindet sich am Stadtrand von Kinshasa und wurde vor einigen Jahren von den Oblaten gebaut.

Im Einzugsgebiet dieser Schule leben viele Familien, die zu den Ärmsten der Armen gehören. Grundsätzlich besteht im Kongo Schulpflicht. Aber der Schulbesuch kostet Geld, das viele nicht haben. Daher schicken die Eltern ihre Kinder nur zeitweise zur Schule. Oft bleiben die Stühle leer.

 

Eine gute Schulbildung aber ist eine der Voraussetzungen, um an der eigenen Lebenssituation etwas ändern zu können.

 

Deshalb hat sich der Camarakreis entschlossen, sein Engagement im Kongo auszudehnen und das Projekt "Stuhlpatenschaften" ins Leben gerufen.

 

10,00 EUR monatlich reichen aus, um einem Kind den regelmäßigen Schulbesuch zu sichern.

In diesem Betrag enthalten sind die Kosten für

 

  • die Lehrer/innen
  • das Mittagessen
  • die Schulkleidung
  • die Unterrichtsmaterialien
Stuhlpatenschaft.pdf
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Rechenschaftsbericht der Schule "Monseigneur Toussaint"

Unser Projekt "Mein Platz in dieser Schule", das Kindern in Kinshasa einen regelmäßigen Schulbesuch ermöglicht, ist sehr gut angelaufen und hat viele Unterstützer gefunden. Ein herzliches Danke hierfür allen, die eine Stuhlpatenschaft übernommen und/oder gesprendet haben!

Zwischenzeitlich konnten wir einen ersten Betrag in Höhe von 4.580,00 EUR (5.152,50 US$) an die Schule überweisen. Der zuständige Direktor des Provinzialbüros der Oblaten, P. Roland Dikelele, OMI, hat uns nun einen Abschlussbericht über die Verwendung dieses Betrages zukommen lassen.

 

Gymnasium in Nieder-Olm und „Monseigneur Toussaint“ in Kinshasa

Zwei Schulen in EINER Welt

Die vom 8.-10.7.2015 stattfindenden Projekttage am Gymnasium Nieder-Olm nahm unsere stellvertretende Vorsitzende, Barbara Kremer, zum Anlass die Schule in Kinshasa und die „Stuhlpatenschaften“ vorzustellen.

Bei der Schulleiterin, Frau Frey, und Herrn Rolinger (Französischlehrer) stieß sie auf offene Ohren und eine große Bereitschaft, dieses wichtige Projekt in die Angebote für die Schüler/innen aufzunehmen.

Und so fanden sich elf Jugendliche zusammen, die sehr interessiert den Erzählungen von Dr. Gerhard Kremer und Andrea Keber lauschten, die über ihre Erlebnisse und Erfahrungen während ihrer Reise in den Kongo berichteten. Pater Egide, der seit etwa 8 Wochen in Deutschland lebt, stand ebenfalls Rede und Antwort auf die Fragen nach der Situation in seiner Heimat.

Am letzten Projekttag dann wurde geschnipselt, geraspelt und gekocht und so insgesamt 300 Portionen afrikanisches Essen für das Schulfest am Samstag vorbereitet. Angesichts der Menge wurde es der Vorsitzenden, Hildegard Becher, bei ihrem Besuch doch etwas Angst und Bange: „Wer soll das denn alles essen?“. Die Frage war bereits am Samstag gegen Mittag beantwortet - denn zu diesem Zeitpunkt hatten die Jugendlichen, in farbenfrohe, kongolesische Gewänder gekleidet, alles verkauft. Der komplette Erlös kommt natürlich dem Projekt in Kinshasa zugute.

Wir sagen von ganzem Herzen DANKE:

Frau Frey und Herrn Rolinger für ihre Offenheit und Bereitschaft

Frau Kremer für ihr Engagement und natürlich den

Jugendlichen, die sich für die Menschen im Kongo interessieren und auch damit dazu beitragen, dass sich Schritt für Schritt etwas ändert.

Vergelt’s Gott!

VfB Bodenheim unterstützt Projekt des Camarakreises Nieder-Olm e.V.

„Sag mal, du hast mir doch nach deiner Reise in den Kongo erzählt, dass ihr jetzt auch ein Schulprojekt in Kinshasa ins Leben gerufen habt. Ich habe da eine Idee“. Mit diesen Worten kam Thomas Guinchard, Mitglied im VfB Bodenheim, auf seine Arbeitskollegin Andrea Keber zu und schilderte ihr von seinen Überlegungen. Die Kinder und Jugendlichen seines Fußballvereins wurden in den vergangenen Monaten mit neuen Trikots, Hosen, Stutzen und Schuhen ausgestattet. Nun stellte sich die Frage - was tun mit der bisherigen Ausrüstung, die ja noch sehr gut erhalten war? Und so kam ihm eben jenes Projekt des Camarakreises aus Nieder-Olm in den Sinn.

Thomas Guinchard stellte seine Idee den Verantwortlichen des VfB Bodenheim vor, erhielt von ihnen ein sofortiges „Na klar“, machte sich ans Waschen von unzähligen Trikots, Hosen etc. und packte auch noch Fußbälle dazu. Anfang Februar nun übergaben er und Rüdiger Acker(Abteilungsleiter Fußball) zwölf prall gefüllte Sporttaschen an die Vorsitzende des Camarakreises, Hildegard Becher, die sich herzlich für diese besondere Art der Unterstützung bedankte. Mit Hilfe des Oblatenordens wird die Fußballkleidung ihr Ziel in Kinshasa erreichen und dann wird es in der Hauptstadt des Kongos eine kleine Abteilung des VfB Bodenheim geben. Wir freuen uns mit den Kindern und sagen nochmals von ganzem Herzen DANKE!

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